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Händel - Der Messias 2018

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Konzert vom 22. April 2018

Georg Friedrich Händel - Der Messias






Sonntag, 22. April 2018, 16.00 Uhr:

Georg Friedrich Händel - Der Messias - HWV 56


Der Messias

Konzert vom 22. April 2018

Georg Friedrich Händel - Der Messias


Kantoreikonzert

Sonntag, 22.04.2018, 16.00 Uhr:

Friedenskirche-Hamborn, Duisburger Str. 174

Konzert „Der Messias von Georg Friedrich Händel“

Kantorei der Friedenskirche Hamborn &
Kantorei der Lutherkirche Duissern

Solisten:

Evelyn Ziegler, Sopran
Franziska Orendi, Alt
Wolfgang Klose, Tenor
Thomas Peter, Bass

Duisburger Sinfonietta

Leitung: Peter Stockschläder

Eintritt 15 € (nummeriert) und 12 € (nicht nummeriert)

Vorverkauf - Telefon AB: 0203-490579 und an der Abendkasse.


Konzert vom 22. April 2018

Georg Friedrich Händel - Der Messias



Oratorium Messias

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Fotoquelle: Wikipedia


Das Libretto des Oratoriums ist eine Zusammenstellung von Bibeltexten, vorgenommen von Charles Jennens (1700 - 1773), Grossgrundbesitzer, Literat und Kunstmäzen. Er war ein Freund Händeis, dem er u.a. auch den Text für das Oratorium „Saul" geliefert hatte. Im Frühsommer 1741 überreichte er Händel den Text zum „Messias", der diesen im folgenden Herbst vertonte. Jennens benutzte den Bibeltext der damals gültigen King James Version. In dieser Fassung wird der Messias bis heute in Englisch gesungen. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Christoph Daniel Ebeling (1741 - 1817), Professor für Geschichte am Akademischen Gymnasium in Hamburg. Wolfgang Amadeus Mozart verwendete sie für seine Bearbeitung des „Messias".


Konzert vom 22. April 2018

Georg Friedrich Händel - Der Messias


Als Jennens im Frühsommer 1741 Händel den Text zum „Messias" überreichte, befand sich dieser in einer Zeit des Übergangs. Dem Zusammenbruch seiner Tätigkeit als Opern-Direktor war eine gesundheitliche Krise gefolgt, aus der er sich nur langsam erholte. Die Entwicklung des musikalischen Geschmacks in London zeigte ihm, dass die Zeit der italienischen Oper vorbei war. Er wandte sich dem Oratorium zu. Als Oratorium wird eine dramatische mehrteilige Vertonung einer meist geistlichen Handlung bezeichnet, die durch Soli, Chor und Orchester aufgeführt wird. Im Gegensatz zur Oper gibt es keine szenischen Darstellungen. Händel kannte die Form aus seiner Zeit in Hamburg. Er führte sie in England mit den Oratorien „Saul" und „Israel in Ägypten" ein. Für die Komposition des Messias benötigte Händel 24 Tage.


Konzert vom 22. April 2018

Georg Friedrich Händel - Der Messias


Sie stand womöglich im Zusammenhang mit einer Einladung, die er vom englischen Statthalter von Irland erhalten hatte, für einige Monate nach Dublin zu kommen. Dort sollten verschiedene Konzerte stattfinden, u.a. auch ein Benefizkonzert für drei Wohlfahrtsorganisationen. Als Händel am 18. November 1741 in Dublin ankam, führte er die Partitur des „Messias" in seinem Gepäck mit. Am 13. April 1742 fand die Uraufführung im Konzertsaal an der Fishamble Street statt. Die Reaktionen auf das „New Grand Oratorio, called The MESSIAH" war überwältigend. Die Dubliner Zeitungen schrieben vom „vollkommensten musikalischen Werk" und von „höchstem Entzücken". Vom Ertrag des Konzertes wurden 142 Gefangene aus dem Schuldgefängnis entlassen, deren Gläubiger befriedigt werden konnten.


Konzert vom 22. April 2018

Georg Friedrich Händel - Der Messias


Händel hat mit diesem Oratorium ein Meisterwerk geschaffen. Er vertonte den Text in den Formen des Rezitativs, des Accompagnato und der Chöre, die in der Regel der Form des englischen Anthem folgen (Anthem: von „Antiphon", dem Wechsel zwischen Vorsänger und Chor). Sie erinnern in vielen Teilen an höfische Zeremonialmusik. So könnte das „Hallelujah" (mit anderem Text) durchaus für eine Krönung geschaffen sein. Für die Arien verwendete er teilweise musikalische Themen aus seinem früheren Opernschaffen. Mit dem Messias erwartete das späte Judentum, vor allem seit der griechischen und römischen Besetzung jenen Nachkommen Davids, der dem Volk wieder Selbständigkeit und Freiheit geben soll.


Konzert vom 22. April 2018

Händel - Der Messias 2018


Ein von Gott Gesalbter wird er sein. Zahlreiche Textstellen aus den Propheten und den Psalmen werden auf ihn hin gedeutet. Das Christentum war von Anfang an überzeugt, dass Jesus von Nazareth, der gekreuzigt und als Auferstandener erlebt wurde, dieser erwartete Messias sei. Darum erhielt er den Titel „Christus", die griechische Übersetzung des jüdischen „Maschiach" - der Gesalbte. Händel folgt dieser Linie, verharrt aber über weite Strecken bei den Texten des Alten Testaments. Dadurch gerät er nie in die Gefahr, sich in theologische Diskussionen zu verstricken und in Konflikt mit der Anglikanischen Kirche zu geraten, die eine strenge Kontrolle über die Verwendung von liturgischen Texten führte.


Konzert vom 22. April 2018

Händel - Der Messias 2018


Sein Anliegen ist die Vermittlung von Zuversicht und dem Glauben an eine große von Gott geschenkte Zukunft: „Denn er regiert auf immer und ewig." Das Oratorium wurde von Händel immer wieder je nach Aufführungssituation den Gegebenheiten angepasst. So ist es bis heute üblich im Hinblick auf den Umfang des Werkes da und dort Kürzungen vorzunehmen. So wurde ,der Messias' für die beiden Duisburger Aufführungen in einigen Punkten gekürzt. Damit die Texte in ihren Zusammenhängen klarer verständlich werden, wurde auf alle Ergänzungen verzichtet.

Duisburg, im April 2018

Peter Stockschläder










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