Konzert vom Sonntag, 13. November 2011
Georg Friedrich Händel - Der Messias - HWV 56
Sonntag, 13. November 2011, 16.00 Uhr:
Georg Friedrich Händel - Der Messias - HWV 56
Der Messias
Der Komponist Georg Friedrich Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale geboren. Händel war ein deutscher Komponist in der Epoche des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst u.a. 42 Opern und 25 Oratorien, mehrere Concerto grossi, des Weiteren Kirchenmusik, Orgelmusik, Klaviermusik, Orchestermusik und Kammermusik. Unter seinen berühmtesten Werken ist der Messias zu finden mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig auch als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker überhaupt.
Oratorium
Händels Werke gehören seit mehr als 250 Jahren ununterbrochen zum Aufführungsrepertoire, länger als die jedes anderen Komponisten. Der Messias ist ein Oratorium auf Texte der Bibel in einer englischsprachigen Zusammenstellung von Charles Jennens für vier Soli, Chor und Orchester. Den Anlass für die Komposition eines neuen Oratoriums brachte schließlich eine Einladung zu einer Konzertreihe in Dublin. Das Werk interpretiert die christliche Glaubenslehre bezüglich des Messias auf Basis der King-James-Bibel und der Great Bible. Händel komponierte das Werk im Sommer 1741 und die Uraufführung fand am 13. April 1742 in Dublin (Irland) statt. Er soll für die Komposition dieses Oratoriums nur 24 Tage gebraucht haben. Der Messias gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes.
Es beschreibt in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten wie Jesaja, das Leben von Jesus, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes zweites Kommen. Obwohl das Leben im Neuen Testament geschildert wird, greift der Oratorientext überwiegend auf das Alte Testament zurück. Notenmaterial des Messias aus dem Jahr 1750 gibt Aufschluss über die Zusammensetzung des Orchesters: 4 Oboen, 4 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, 14 Violinen (8 „Erste“ und 6 „Zweite“), 6 Violen, 3 Violoncelli und 2 Kontrabässe. Die Uraufführung in Dublin wurde als Benefizkonzert für mehrere karitative Organisationen angekündigt und vom Publikum "enthusiastisch" aufgenommen.
Bemerkenswert u.a. ist die Sinfonia, das Orchestervorspiel in Form einer Französischen Ouvertüre. Siebzehn Jahre später, am Morgen des 14. April 1759, an einem Karsamstag, stirbt Händel im Alter von 74 Jahren in London. Seine letzte Ruhestätte fand der Komponist Fruedrich Händel in der Londoner Westminster Abbey, wo er am 20. April 1759 feierlich beigesetzt wurde.
Konzert
Sonntag, 13. November 2011, 16.00 Uhr:
Friedenskirche Duisburg- Hamborn
Duisburger Str. 174
Georg Friedrich Händel
DER MESSIAS
HWV 56
Solisten:
Katariina Järvinen, Sopran
Luisa Kruppa, Alt
Stefan Kuhlich, Tenor
Christoph Lahme, Bass
Kantorei der Friedenskirche Hamborn
Orchester “Vielharmonie Düsseldorf”
- Anke Vogelsänger, Konzertmeisterin -
Tiina Marjatta Henke, Leitung
Nummerierte Plätze zu 12 und 15 €
Vorverkauf 0203 490579;
Restkarten an der Abendkasse
www.kantorei-hamborn.de
Quellenhinweis:
Der Text zum Oratorium Messias basiert auf dem Artikel Georg Friedrich Händel (17.11.2011) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz [34 KB]
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